Neueste Fachartikel von IGS

 

- "Neue Flaschenreinigungsmaschine mit Hochtemperaturwärmepumpe", BRAUWELT, Ausgabe 31-32/2018

- "Energieeffizient oder nicht?", BRAUINDUSTRIE, Ausgabe 07/2018

- "Kälte aus Wärme erzeugen", BRAUWELT, Ausgabe 24-25/2018

- "Energiesparen erschwinglich gemacht!", BRAUWELT, Ausgabe 32-33/2017

- "Produktionswärmebedarf reduziert", BRAUWELT, Ausgabe 1-2/2016

- "Richtige Dimensionierung - KWK in der Flensburger Brauerei", BRAUINDUSTRIE, Ausgabe 12/2015

 

 

Energieberatung für den Mittelstand

 

Seit dem 1. Januar 2015 wird die Energieberatung für den Mittelstand beim Bundsamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) weitergeführt. Es wird nicht mehr zwischen einer Initial- und Detailberatung unterschieden. Die Höhe des Zuschusses beträgt 80% der Beratungskosten, jedoch maximal 6.000 € (bei jährlichen Energiekosten über 10.000 €).

Zwischenzeitlich waren KMU, die im laufenden oder im vergangenen Kalenderjahr Steuerentlastungen nach §10 StromStG oder § 55 EnergieStG beantragt haben nicht antragsberechtigt. Seit Kurzem dürfen auch diese Betriebe wieder eine geförderte Energieberatung in Anspruch nehmen, solange die Beratung nicht als Grundlage für o.g. Steuerentlastungen dient.

 

 

Förderprogramm von KfW und BAFA "Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft" 

 

Am 01.01.2019 wurde ein neues Förderprogramm aufgelegt, das bisher aufgesplittete Förderprogramme in vier Modulen zusammenfasst. Förderfähig sind demnach Investitionen in Querschnittstechnologien (Druckluft, Motoren, Frequenzumrichter, Pumpen, Ventilatoren, etc.), die Bereitstellung von Prozesswärme aus erneuerbaren Energien, MSR und Energiemanagement-Software sowie energiebezogene Optimierungen von Anlagen und Prozessen (Prozess- und Verfahrensumstellungen, Maßnahmen zur Abwärmenutzung oder -vermeidung, Maßnahmen an der Gebäudeanlagentechnik, Maßnahmen zur energieeffizienten Bereitstellung von Prozesswärme, Maßnahmen zur Vermeidung von Energieverlusten im Produktionsprozess). Investitionen werden entweder direkt gefördert (BAFA, 40 % der förderfähigen Investitionskosten für KMU, 30 % für sonstige Unternehmen) oder über einen zinsgünstigen Kredit mit Tilgungszuschuss finanziert (KfW).

 

 

Förderprogramm des BAFA für Kälteanlagen

 

Das Programm wurde zu Beginn des Jahres 2019 angepasst. Sowohl die Berechnung der Förderhöhe als auch das Antragsverfahren haben sich geändert. Die Höhe der Förderung wird nun über eine Formel berechnet. Bei Neuerrichtungen und Vollsanierungen ergibt sich immer eine Festbetragsförderung, die abhängig von Kälteleistung, Kältemittel und Anlagenart ist. Dabei ist nur noch der Einsatz von natürlichen Kältemitteln förderfähig. Teilsanierungen werden prozentual gefördert (je nach auszutauschender Komponente). Gerne beraten wir Sie hierzu und stehen für Antragstellung und Verwendungsnachweisverfahren zur Verfügung.

 

 

Staatliche Förderprogramme nutzen

 

Es existiert eine beachtliche Bandbreite an staatlichen Subventionsmöglichkeiten. Vor allem die KfW-Bank und das BAFA bieten hier diverse Möglichkeiten an. Auch regionale Programme kommen für die einzelnen Betriebe in Betracht. Zuschüsse von 30 % und mehr sind möglich. Bei anstehenden Investitionen sollten sich Unternehmen vorab mit IGS in Verbindung setzen, um abzuklären, welches Programm in Frage kommt und welche Mindestanforderungen zu erreichen sind. Die erforderlichen Energieeinsparkonzepte und Nachweise können ebenfalls von IGS erstellt werden. Bei allen Förderprogrammen muss zwingend darauf geachtet werden, dass vor Antragstellung noch kein Auftrag zur Umsetzung der Maßnahme erteilt wurde. Angebote dagegen dürfen eingeholt und Beratungen durchgeführt werden.

Die beiden Geschäftsführer von IGS sind bei der Deutschen Energie-Agentur (dena) in der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes gelistet.

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