Es gibt eine Reihe guter Gründe, mit der Einführung eines Energiemanagementsystems zu beginnen, die wesentlichen sind:

 

1. Energiekosten reduzieren

Durch das systematische Aufspüren von Schwachstellen beim Energieverbrauch können diese zeitnah behoben werden. Die Reduzierung des Energiebedarfs führt folgerichtig auch zu einer Reduzierung der Energiekosten und damit zu einer Erhöhung der Unternehmensgewinne. Weitere ökonomische Vorteile liegen u.A. im Nutzen von Steuervorteilen (Spitzenausgleich, EEG), in einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sowie in einer Verbesserung der Kostenkontrolle.

 

2. Umweltschutz

Der Klimawandel ist bereits heute eine der Hauptursachen von Naturkatastrophen. Gut in Erinnerung sind z.B. noch die Hochwasser der letzten Jahre mit Ihren erheblichen Folgen für die betroffenen Regionen. Aber nicht nur Hochwasser, auch Dürreperioden oder Hurricane treten immer häufiger auf. Die Folgen für Mensch und Umwelt sind beträchtlich. Die Zukunftsszenarien eines weiteren unkontrollierten Temperaturanstiegs bringen jedoch Überflutung von Küstenregionen und tief gelegenen Inselstaaten, die Ausbreitung von Wüstenregionen, das Abschmelzen von Gletschern etc. Während sich der Klimawandel weltweit vollzieht, muss der Schutz des Klimas vor Ort geschehen. Nur wenn jeder einzelne Haushalt und jedes einzelne Unternehmen mitwirkt kann es gelingen, die inakzeptablen Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden. Ein effizientes Energiemanagement ist dabei ein wichtiger Baustein.

 

3. Organisation

Als Vorteile sind bei der Einführung eines Energiemanagementsystems die Vereinfachung von technischen und organisatorischen Betriebsabläufen anzuführen. Beispiele sind strategische Optimerung und Anpassung der Produktionsprozesse.

 

4. Positives Unternehmensbild

Durch ein gesteigertes Umweltbewußtsein kann auch das Unternehmensimage positiv beeinflusst werden. Umfragen haben gezeigt, dass immer mehr Kunden die umweltpolitische Ausrichtung eines Unternehmens in ihren Kaufentscheidungen mit berücksichtigen. Unternehmen, die ihr Energiemanagement in den Fokus setzen, haben deutlich verbesserte Chancen bei Ausschreibungen und der Vergabe von Aufträgen. Gerade Unternehmen der Lebensmittelbranche sollten sich auch ihrer sozialen Verantwortung bewusst sein und eine Vor-reiterrolle in Sachen Energieeffizienz und Umweltschutz übernehmen.

 

Die Einführung eines Energiemanagements ist je nach Unternehmensgröße und Zielsetzung mit unterschiedlichen Systemen möglich. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können in der Regel wählen zwischen

 

einem Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001,

einem EMAS System,

einem Energieaudit nach DIN EN 16247-1

oder einem alternativen System nach der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV).

 

Große Unternehmen können Systeme

 

nach DIN EN ISO 50001

oder EMAS einsetzen.

 

Bedenken Sie, dass die Energiekosten nur gesenkt werden können, wenn durch eine kontinuierliche und systematische Erfassung die Energieflüsse transparent gemacht werden. Durch die systematische Darlegung der Energieflüsse lassen sich die energieintensivsten Prozesse und Maschinen ausfindig machen und spezifische Energiekennzahlen entwickeln, die im Rahmen eines effektiven Energiecontolling weiterverabreitet werden.

 

 

Gerne bieten wir unsere Unterstützung bei der Einführung und Implementierung eines Energiemanagementsystems an. Welches der möglichen Systeme für Sie am Besten geeignet ist, werden wir nach einer Analyse der Anforderungen und Wünsche individuell mit Ihnen erarbeiten. Sprechen Sie uns einfach an.

 

 

 

 

 

Energiemanagementsysteme